KI-Avatar für halböffentliche Areale

Assistenzsystem für Information und Orientierung am Bildungscampus 

(c) KI-generiertes Bild (Grundlage: Eigenes Foto)

Ausgangsituation und Projektziel

Am Bildungscampus gibt es viele Institutionen und Angebote, deren Inhalte über verschiedene Stellen verteilt sind. Dadurch ist es oft schwierig, schnell den richtigen Überblick zu bekommen. Vor allem für ortsfremde Personen, neue Studierende oder weniger digital affine Menschen kann das überfordernd sein. Die Suche nach Räumen, Veranstaltungen oder Serviceangeboten ist mit zusätzlichem Aufwand verbunden und erschwert die Orientierung. 

Im Rahmen eines neuen Innovationsprojekts untersucht das Team der Smart Campus Initiative den Einsatz von KI-Assistenten, insbesondere KI-Avataren, für den Bildungscampus sowie für die Bewirtschaftung halböffentlicher Areale. Ziel ist es, konkrete Use Cases zu identifizieren, Nutzeranforderungen zu definieren und das Ökosystempotenzial intelligenter Assistenzsysteme zu analysieren. 

Neben der konzeptionellen Erarbeitung werden die technischen Anforderungen systematisch erhoben und in einem funktionsfähigen Prototyp umgesetzt. Dieser dient als Grundlage für praxisnahe Nutzertests, um Akzeptanz, Mehrwert und Skalierbarkeit zu evaluieren. Das Projekt schafft damit die Basis für zukunftsfähige, digitale Assistenzlösungen im Bildungs- und Arealmanagement. 

Lösungsansatz und der Beitrag für den Campus

Die Lösung wird als prototypische Demonstrator-Anwendung realisiert, die eine praxisnahe Erprobung und gezielte Weiterentwicklung ermöglicht. Zunächst werden die konkreten Bedürfnisse der Campusakteure im Rahmen von Interviews erhoben. Im Zuge der technischen Umsetzung werden geeignete Sprachmodelle ausgewählt und angepasst sowie zentrale Funktionen und Use Cases definiert. Eine Orchestrierungsschicht steuert Kontext und Interaktionslogik, sodass der Avatar reaktiv, proaktiv und kontextsensitiv unterstützen kann.  

Der Avatar wird als interaktive Benutzeroberfläche umgesetzt und gemeinsam mit Beta-Usern im realen Campusumfeld getestet und evaluiert. Dabei werden Erkenntnisse zur Nutzerakzeptanz, Usability, Verständlichkeit der Dialoge, Qualität der Antworten sowie zur tatsächlichen Entlastung bei Informationssuche und Orientierung gewonnen. Auf dieser Grundlage werden Potenziale für die Weiterentwicklung und Skalierung auf dem Campus und darüber hinaus identifiziert. 

Laufzeit

April 2026 – Dezember 2026

Anwendungsfelder

Mobilität

Öffentliche Einrichtungen

Tourismus

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